SHOWBAND · WAGENFELD-HASSLINGEN

FAQ - frequently asked questions

Letzte Aktualisierung: 

02. Januar 2009

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An dieser Stelle erklären wir, Spezialbegriffe aus der Marching-Szene kurz zu erklären. Wir können aber nicht in die Tiefe gehen. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns doch bitte hier.

Wer die wichtigsten Einstiegsinfos über die Musik- und Showform der "Drum & Bugle Corps" erfahren möchte, findet eingängige Erklärungen unter der privaten Website drumcorps.de. Dort hat Clairette, die selbst in einem solchen Musikzug spielt, die wichtigsten Informationen für den Nichtkenner zusammengestellt. Sehr lohnenswert!

Alles über unser Corps kann man in der Rubrik Über uns erfahren.

Was ist Drum Corps Europe (DCE)?

DCD bedeutet Drum Corps Europe und besteht zur Zeit größtenteils aus niederländischen, belgischen und französischen Corps. Das Wettbewerbssystem und der Anspruch ist derselbe wie bei DCG. Die Phantom Brigade nimmt im Herbst am DCE-Finale in der holländischen Hauptstadt Den Haag teil.

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Was ist Drum Corps Germany (DCG)?

DCG ist die Abkürzung von Drum Corps Germany. DCG ist ein Zusammenschluss von inzwischen 14 modernen Musikzügen, die sich nach einem bestimmten Wertungssystem mehrmals im Jahr bewerten lassen wollen und dafür eine Wettbewerbs-Saison eingerichtet haben. Zu den Mitgliedscorps gehören u. a. die Wölper Löwen, die Showband Gifhorn, Starriders und auch die Showband Phantom Brigade. DCG hat sich - ebenso wie DCE - auf die Fahnen geschrieben, die moderne Musikzugart der "Drum & Bugle Corps" in Deutschland und Europa populär zu machen.

Pro Jahr sollen drei Wettbewerbe („Contests“) und ein DCG-Finale stattfinden. Das große Ziel für jedes Corps sollte es sein, von Wettbewerb zu Wettbewerb besser zu werden und beim Finale die optimale Punktzahl zu erreichen.

Im Jahr 2004 wird zum ersten Mal in der deutschen Drum Corps-Geschichte ein indoor contest den Saisonstart markieren. Dieser findet in Neustadt am Rübenberge statt; weitere DCG-Contests sollen in Rastede und Hameln, das Finale voraussichtlich in Mannheim stattfinden.

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Wie funktioniert die Bewertung bei DCG und DCE?

Das Bewertungssystem ist bei DCG-Wettbewerben etwas komplizierter als bei anderen Wettbewerben. Nicht jeder Wertungsrichter bewertet alles, sondern jede Wertungskategorie hat ihr eigenes Jurymitglied.

Die Kategorien können grob in zwei Gruppen eingeteilt werden: in TECHNIK und GESAMTEINDRUCK. Der technische Bereich bewertet nur die technische Ausführung der Musik: Ist der Ton richtig angeblasen? Ist der Schlag richtig ausgeführt? Zeigen die Spieler verschiedene Artikulationsarten (also staccato oder legato...) und funktioniert die Dynamik (Lautstärkepalette)? Wird die richtige Marschtechnik angewendet usw. Der Gesamteindruck (oder „General Effect“) bewertet den Unterhaltungswert der Musik und Show und darf dabei auch die Publikumsreaktion miteinbeziehen.

Die beiden Bereich TECHNIK und GESAMTEINDRUCK unterteilen sich wiederum in einzelne Gruppen:

Im Technikbereich unterscheidet man "Field" und "Ensemble".

FIELD BRASS bewertet den technischen Wert beim einzelnen Brass-Spieler und innerhalb der Instrumentengruppen der Blechbläser. Dasselbe geschieht mit den Schlagzeugern im Bereich FIELD PERCUSSION. Bei DCG-Wettbewerben ist André oft als Field Brass-Wertungsrichter und Timm als Field Percussion-Wertungsrichter eingesetzt.

Den technischen Wert der Show nimmt der Wertungsrichter für VISUAL FIELD unter die Lupe. Die Colorguard beobachtet der AUXILIARY-Wertungsrichter.

Dann gibt es noch den ENSEMBLE MUSIK- und den ENSEMBLE VISUAL-Wertungsrichter. Die beiden achten darauf, dass das, was die FIELD-Jury auf dem Feld bewertet, nun auch „von oben“ alles zusammenpasst. Die ENSEMBLE-Richter sitzen dazu auf oder über der Tribüne.  

Die Jury beim DCG-Finale 2003 in Gevelsberg sah so aus:

von links nach rechts: Karl Münter (General Effect Musik), Michael Schendzielart (Ensemble Musik), James Lauver (Auxiliary), Volker Tonn (General Effect Visual), Hans-Peter Rosswag (Percussion Performance), Peter Jan de Werk (Visual Performance), André-M. Szesny (Brass Performance), ??? (Zeitnahme und Strafpunkte).

Im Gesamteindruck (oder General Effect) wird unterschieden zwischen "Musik" und "Visual".

Der GE-MUSIK-Wertungsrichter achtet besonders auf Spannungsbögen in der Musik, auf das Auf und Ab, auf alles, was den Vortrag durch die gesamte Show „spannend“ macht. Dasselbe macht der GE-VISUAL-Wertungsrichter für die Show: Ihm kommt es nicht auf die musikalische Unterhaltung, sondern nur auf die visuelle Unterhaltung an: Passt die Show zur Musik, wird das Publikum unterhalten, sind Höhepunkte eingebaut usw.

Das macht alles in allem sieben Wertungsrichter, die Euch auf Schritt und Tritt während der Show begleiten:

IM ÜBERBLICK

Technisch geprägte Bereiche

BRASS PERFORMANCE - technische Leistung des einzelnen Spielers und der einzelnen Instrumentengruppe

PERCUSSION PERFORMANCE - technische Leistung des einzelnen Spielers und der einzelnen Instrumentengruppe

VISUAL PERFORMANCE - technische Leistung des einzelnen Spielers und der einzelnen Instrumentengruppe

ENSEMBLE MUSIK - technische Leistung innerhalb des gesamten Ensembles

ENSEMBLE VISUAL - technische Leistung innerhalb des gesamten Ensembles

Gesamteindruck

G. E. MUSIK - Gesamteindruck der Musik (Höhepunkte, Einfallsreichtum, Aufbau...)

G. E. VISUAL - Gesamteindruck der Show (Choreografie, Höhepunkte, Showmanship...)

Sonderbewertung:

AUXILIARY - Sonderbewertung der Color Guard. Das ist die Tanzgruppe mit Flaggen, Bändern usw. Eine „Color Guard“ besitzt die Showband Phantom Brigade (noch?) nicht.

Zusätzlich gibt es noch einen Wertungsrichter für die Zeitnahme und die Vergabe von Strafpunkten. Jedes Corps darf nämlich nicht länger als 20 Minuten auf dem Feld sein. Und für Übertreten der Linie, das Abfackeln von Feuerwerken (ist verboten laut Wertungskriterien!) oder den Einsatz unerlaubter Instrumente gibt es Abzüge. Darauf achtet dieser achte Wertungsrichter.

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Was versteht man unter einem "Indoor Contest"?

Im Jahr 2004 veranstaltet der deutsche Musikverband DCG für seine Mitglieder zum ersten Mal einen Indoor Contest, einen Wettbewerb in der Halle. Dort wird - anders als bei anderen DCG-Contests - keine Show gelaufen, sondern im Stand gespielt. Hier stellen sich die später showlaufenden Gruppen also erst einmal mit ihrer Musik vor, bevor es in den darauffolgenden Monaten dann 'raus auf das Showfeld geht.

Der Indoor Contest 2004 findet Ende Juni in Neustadt (Kreis Hannover) statt, und die Phantom Brigade ist dabei!

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Was ist ein "Taptoe"?

Ein Taptoe ist eine Veranstaltung mit Showbands aller Art, die - ohne Bewertung - auftreten. Taptoes haben ihren Ursprung in der englischen Militärmusik. So findet regelmäßig ein Taptoe mit Marinekapellen zum Geburtstag Königin Elisabeths II. in Schottland statt. Die Showband nimmt 2003 an einem Taptoe in Oostende/Belgien teil.

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Bewertung bei DCG und DCE
Drum Corps Europe
Drum Corps Germany

Indoor Contest

Taptoe

 

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