Im Frühjahr
1969 wurde aufgrund einer Wette unter Mitgliedern des
Spielmannszuges Wagenfeld Haßlingen der Fanfarenzug aus der Taufe
gehoben. Da der Spielmannszug bereits über einige Fanfaren verfügte,
konnte sofort mit dem Üben begonnen werden. Zunächst waren es nur
vier Spieler, die sich unter der Leitung von Werner Mentner mit den
Instrumenten vertraut machten.
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Bei seinem
ersten öffentlichen Auftritt während des Haßlinger Schützenfestes
1970 konnte der Zug bereits elf aktive Spieler präsentieren.
Der Anklang war so groß, daß sich noch viele Jugendliche
um die Mitgliedschaft bewarben. |
Die Großzügigkeit der Eltern
verhalf dem Fanfarenzug schon bald zu einheitlichen Uniformen. Ständige
Auftritte, auch in anderen Ortschaften, haben dem Fanfarenzug zu
einem guten Namen verholfen.
Einen weiteren entscheidenden
Umschwung in der Vereinsgeschichte brachte das Jahr 1994. Die
Mitglieder lernten nach Noten zu spielen und viele moderne Stücke
wurden in das Repertoire aufgenommen. Bald zeichneten sich dann
immer größere Erfolge auf nationalen und internationalen
Wettbewerben ab.
| Durch die
Umstellung des Instrumentariums sowie der Vereinsstruktur
wurde 1995 aus dem "Fanfarenzug Wagenfeld-Haßlingen"
die "Showband Phantom Brigade Wagenfeld-Haßlingen".
Mit dieser Veränderung wollte man sich von dem typischen
"Fanfarenzug-Image" lösen und dies auch nach außen
hin sichtbar machen. |
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Das Repertoire umfasst nicht wie
bisher überwiegend Marschmusik, sondern ist gekennzeichnet durch
abwechslungsreiche und anspruchsvolle Musikstücke für jeden
Anlass.
Dass sich die Mühen der letzten
Jahre gelohnt haben zeigt sich an dem Zuwachs neuer Mitglieder und
auch Förderer. Mit etwa vierzig aktiven Musikern wird zweimal wöchentlich
geprobt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 18 Jahren. Sogar die
"Zwergenbande" (Anfänger und Mitglieder bis 15 Jahre) hat
auch schon eigene Auftritte.
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Der vorerst
wohl letzte große Wandel ist die Präsentation der neuen
Uniform im September 2001, die von den Mitgliedern selbst
entworfen worden sind. |
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